Bohna Vista - local hub

Wir sind der "BOHNA VISTA - local hub" !

 

Wir teilen die Leidenschaft für ein 8000 Jahre altes Grundnahrungsmittel. Die Gartenbohne vor den Vorhang zu holen ist Teil unserer gemeinsamen Mission. Ziel ist es die burgenländische Bohne nicht nur in ihrer Artenvielfalt zu erhalten sondern vor allem die Sorten und Produkte weiter zu entwickeln.

Der klingende Name "Bohna Vista" bedeutet, dass die Bohne ab sofort wieder mit mehr „guten Aussichten“ und Wertschätzung rechnen darf und wir drei verstehen uns als Drehscheibe von Ideen und Projekte rund um die Bohne.
Der Verein, als internationale Plattform für alle Menschen, die sich beruflich oder privat für die Bohne interessieren, ist eine offene Sammelstelle. Ob Rezepte, Ideen zu Saatgutvermehrung und Sortenbestimmung, Anbau, … alle Inputs rund um die Bohne sind willkommen. 


„BOHNA VISTA“ sind...

Harald Strassner, ein innovativer Biopionier der ersten Stunde. Der Biobauer aus Pöttsching führt seit 1988 einen modernen, durchdachten und weltweit ersten biozyklisch-vegan zertifizierten Landwirtschaftsbetrieb. Er hat vor etwa fünf Jahren seinen Bohnenanbau reaktiviert und arbeitet seitdem mit rund 15 Sorten. „Bohnen sind für mich ein echtes, natural functional food‘ und liefern fast alles was man braucht,“ sagt Harald Strassner.

Roland Pöttschacher, ein Lebensmitteltechnologe aus Loipersbach im Bgld, bei dem alles mit der einer Hand voll Bohnen begonnen hat. Er startete einen Aufruf im Dorf um die alten Bohnensorten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und legte einen kleinen Bohnengarten hinter dem Gemeindeamt an. Seiter experimentiert er mit Bohnen aus 100 verschiedenen Herkünften. „Bohnen unterscheiden sich auch im Geschmack. Feine Unterschiede: buttrig, nach Kastanie oder eben bohnig, und sie sind in der Lebensmittelverarbeitung kleine Alleskönner“ weiß Roland Pöttschacher. Überdies liegt ihm die Geschichte der „Ponzichter“ sehr am Herzen. " Es berühren die tragisch-schönen kulturhistorischen Geschichte der Bohne in Verbindung mit dem Burgenland, denn die Bohne transportiert Geschichten - auch jene der Vertreibung, Gesellschaftsminderheiten oder das Leben an der Grenze. 

Uschi Zezelitsch, die ORF Kräuterhexe aus Mattersburg ist die Dritte im Bunde. Die Pflanzenfachfrau liebt Bohnen nicht zuletzt im Brauchtum und deren Stellenwert in der gesunden Ernährung. Dass Bohnen sogar zum Zaubern dienen können, fasziniert nicht nur Kinder, für die sie in ihrer Qualifikation als Pädagogin bereits Arbeitsmaterialien und Unterrichtsprogramme zum Thema konzipierte. „Bohnen sind ein tolles, fächerübergreifendes Thema für pädagogische Vermittlungsarbeit. Vom Kindergartenalter bis ins hohe Alter sind Menschen für den Anbau in Töpfen oder Beeten und für die Verwendung in Rezepten zu begeistern. Das Projekt „Wir sind Bohne“ für Naturparkschulen-und Kigas in Kooperation mit dem Naturpark Rosalia Kogelberg hat dieses Jahr bereits die ersten positiven Ergebnisse geliefert,“ ist Uschi Zezelitsch begeistert.

Projekte und Visionen

Das von Roland Pöttschacher entwickelte Bohnenbier ruft bei einer burgenländischen Brauerei großes Interesse hervor. Man darf gespannt sein! Heuer wurden erstmals 32 Bohnenraritäten, die die letzten ihrer Art in ganz Europa sind, auf Harald Strassners Versuchsacker angebaut und geerntet. Harald Strassners internationale Verbindungen zu Bohneninitiativen, die Kooperation mit dem niederösterreichischen Verein Arche Noah, das bereits bekundete Interesse der Slow food-Bewegung und die intensive Zusammenarbeit mit den Naturparken sollen mithelfen Visionen zukünftig in Projekte umwandeln.

Für das Jahr 2022 ist ein so genannter „Bohnen-Kongress“, eine Veranstaltung rund um die Bohne, mit nationalen und internationalen Fachleuten, Podiumsdiskussionen, Schau-Vorträgen, Saatgut-Tauschmarkt, Kinderprogramm und Kulinarium angedacht, bei dessen Umsetzung ein enge Kooperation mit dem Naturpark Rosalia-Kogelberg angestrebt wird.

Weitere Infos und eigene Homepage folgen...

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